JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG 2013

TAGESORDNUNG: Im Anschluss (19 Uhr s.t.): The Artificial Ape: Im Spannungsfeld zwischen Biologie und Kultur Univ.-Prof. Dr. Timothy Taylor(Institut für Ur- und Frühgeschichte, Wien) Nach üblichem Verständnis entwickelt sich der Mensch besonders auch im Bereich des Intellekts solange biologisch, bis Kultur und Technologie möglich werden. In diesem Zusammenhang stellt sich aber die Frage, wie ein […]

Frühjahrsexkursion nach Leoben und Graz zur Ausstellung „Faszination Schädel“

Die Ausstellung blickt auf eine lange Kulturgeschichte zurück: ob Jahrtausende alte Schädelschalen, kunstvoll geschmückte Kopfjägertrophäen oder religiös verehrte Schädelreliquien, ob als Mahnmal der Vergänglichkeit oder als modisches Accessoire. Über 300 Exponate, einzigartige Schädelfunde und Kopfpräparate von rund 42 Leihgebern aus ganz Europa sind in der Kunsthalle Leoben zu sehen. (Anmeldung erforderlich!) Programm: Exkursionsleitung und Organisation:    […]

Ausstellungsbesichtigung im Naturhistorischen Museum

Gunther von Hagens’ KÖRPERWELTEN & Der Zyklus des Lebens Das Bedürfnis der Menschen, der Vergänglichkeit ihrer Existenz entgegenzuwirken und die sterbliche Hülle über den Tod hinaus zu konservieren, ist Jahrtausende alt. Standen zunächst religiöse Motive im Vordergrund, waren es ab der Renaissance wissenschaftliche Gründe, welche zu ersten Versuchen und später auch Erfolgen in der Präparation […]

Die Neugestaltung des archäologischen Freilichtbereichs im Urgeschichtemuseum Asparn an der Zaya (NÖ) und der Aufbau eines frühneolithischen Langhauses im Sinne der Experimentellen Archäologie 

Mag. Wolfgang F.A. Lobisser Im Freilichtbereich des Urgeschichtemuseums Asparn an der Zaya in Nieder-österreich werden seit dem Jahr 1970 Hausmodelle der Stein-, Bronze- und Eisenzeit präsentiert, die auf der Basis von archäologischen Grabungsbefunden im Maßstab 1:1 im Sinne der Experimentellen Archäologie errichtet wurden. Im Jahr 2013 findet im Urgeschichtemuseum Asparn an der Zaya auch ein wesentlicher […]

„Kurios, Obszön oder krank? Die Darstellung Tätowierter zu Beginn des 20. Jahrhunderts am Beispiel der Sammlung Walther Schönfeld in Heidelberg“

Mag. Igor Eberhard (Wien)  Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren Tätowierte in der euroamerikanischen Gesellschaft zumeist entweder Exoten aus fernen Ländern oder „Asoziale“, Seeleute oder „Zirkusmenschen“ – Exoten aus der Nähe. Tätowierte wurden bei Vorführungen bestaunt, aber ansonsten stigmatisiert, aus der Öffentlichkeit vertrieben oder im 3. Reich umgebracht. Anfang des 20. Jahrhunderts begann auch der […]